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PE-LD LD bedeutet „Low Density“ und bezeichnet ein Polyethylen niedriger Dichte. Die Herstellung erfolgt unter sehr hohem Druck und sehr hohen Temperaturen in so genannten Röhrenreaktoren oder Autoklaven (das so genannte Hochdruckverfahren). PE-LD war das erste Polymerisat, welches aus Ethylen gewonnen wurde. Die Eigenschaften von PE-LD werden durch die starken Verzweigungen seiner Polymerkette bestimmt. Aufgrund dieser Struktur ergibt sich eine geringe Kristallinität, die zu einer niedrigen Schmelztemperatur und einer geringen Festigkeit / Steifigkeit der Folien führen. Folien aus PE-LD fühlen sich eher weich und wachsartig an. Sie werden beispielsweise zu Säcken und Landwirtschaftsfolien mit einer Foliendicke zwischen 150 bis 250 my verarbeitet. Bei der Herstellung von Tragetaschen (Einkaufstüten) liegen die Folienstärken im Bereich zwischen 30 my und 65 my. Im Rahmen des Blasfolien-Verfahrens können PE-LD Folien stark gestreckt werden, d.h. sie werden in Längs- und Quer-Richtung auseinander gezogen. Man erreicht dadurch Folienstärken von 10 my und darunter, die beispielsweise als Verpackungsbeutel im Selbstbedienungsgeschäft eingesetzt werden.

Durch die Verstreckung haben diese eine durchscheinend matte Optik und einen eher papierähnlichen, knisternden Griff. PE-LD Folien besitzen eine geringe Wasserdampf-durchlässigkeit und eine relativ hohe Sauerstoffdurchlässigkeit. Im Bereich der Hohlkörper werden aus PE-LD Behälter mit kleinerem Volumen wie Flaschen, Kästen, Fässer, Kanister, Dosen, Schalen oder Deckel gefertigt.

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