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Kompostierbarkeit von Folien

Die biologische Abbaubarkeit wird in der EU durch die DIN EN 13432 definiert und sagt aus, dass sich ein Material in der industriellen Kompostierung innerhalb von 6 Monaten, unter definierten Temperatur-, Sauerstoff und Feuchtebedingungen in der Anwesenheit von Mikroorganismen, zu mehr als 90 Prozent zu Wasser, Kohlendioxid (CO2) und Biomasse abgebaut haben muss. Bio-Folien, welche in der heimischen Bio-Tonne entsorgt werden, erfahren in dem üblichen 2- bis 3-wöchigen Abholzyklus keinen Zersetzungsprozess. Somit wird die entsorgte Bio-Folie vollständig zusammenhängend an die Wertstoffentsorgung weitergegeben.

Bis auf einige wenige Ausnahmen, können die Sortieranlagen der hiesigen Wertstoffhöfe keine Unterscheidung zwischen herkömmlichen Folien und Biofolien vornehmen. Daher werden beide Folien aussortiert und der thermischen oder stofflichen Verwertung zugeführt. Sollten Bio-Folien dennoch ihren Weg durch die Sortieranlagen finden, erfahren sie einen branchenüblichen 6 bis 8-wöchigen Gärungsprozess (bspw. in einem Fermenter). Gemäß der zuvor erwähnten europäischen Gesetzgebung, müssen sich kompostierbare Folien aber erst in 12 Wochen zersetzt haben. Zeit, die sie in der Praxis nicht bekommen.

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