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PLA / Polymilchsäure, Polyactide

Milchsäurepolymere wurden schon vor knapp 80 Jahren synthetisiert (1932, Wallace Hume Carothers, DuPont). Lange Zeit war auf Grund der teuren Polymer-Erzeugung die Anwendung von PLA-Kunststoffen auf den Medizinbereich beschränkt. Kommerzielle Anlagen zur Herstellung des Thermoplastes wurden erst ab 1994 errichtet.

Polymilchsäure ist ein aliphatisches (Kohlrnwasserstoff-Basiskette) Polyester mit guten mechanischen und physikalischen Eigenschaften. PLA-Kunststoffe zeichnen sich durch hohe Festigkeit, Transparenz, Klarheit und Glanz aus. Die Dichte beträgt 1.25 g/cm³. Orientierte PLA-Folie kann wie Papier gefaltet werden, ist geruchlos und hat eine hohe Beständigkeit gegen Fett und Öl. Geeignet ist PLA für die Verpackung von trockenen Produkten mit geringerer Haltbarkeit.

Aber aufgrund der schlechten Sauerstoff-, CO2- und Wasserdurchlässigkeit ist es nicht geeignet für kohlensäurehaltige Getränke oder andere Flüssigkeiten. Es beschlägt nicht beim Verpacken von frischen Produkten, die Bedruckbarkeit ist vergleichbar mit PET.

PLA und deren Copolymere sind biologisch abbaubar. Allerdings werden die erforderlichen Bedingungen meist nur in industriellen Kompostieranlagen eingehalten. In freier Natur oder im Gartenkompost verrotten sie nicht oder nur schlecht.

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